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kurz nach-denken

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”kurz nach-denken” über zwei mögliche Geisteshaltungen:


Ich habe mal praxisnah Aspekte der beiden möglichen Geisteshaltung aufgelistet, die zwangsläufig zu entgegengesetzten Ergebnissen führen. Bei den meisten von uns wird je nach Tagesform die eine oder andere Geisteshaltung überwiegen. Wer das nicht mehr länger dem "Zufall" überlassen möchte, wird bewusst und beharrlich sich darum bemühen, auch unter scheinbar widrigen Umständen die gewünschte Geisteshaltung einzunehmen und einzuüben. Wenn er dabei auf innere Widerstände stößt, wird er sich um Heilung und (Er-)Lösung bemühen (in welcher Form auch immer, auf jeden Fall von innen heraus und im Innen suchend, nicht Außen).

Nachdem jeder sich in diesen Punkten mindestens teilweise erkennen wird, kann die Schlussfolgerung nur sein, dass diese Geisteshaltungen gar nicht so persönlich und individuell sind, wie wir vielleicht glauben. Nur die Anknüpfungspunkte im Außen ("Sorgen") sind verschieden, aber nicht die Grundprinzipien dieser Gedanken. Daher ist auch das Prinzip der (Er-)Lösung, die Sehnsucht / das Ziel für alle uns gleich, nur der Weg dahin ist individuell verschieden.

Der eigene Fortschritt ist darin erkennbar, wie der Anteil der beiden Geisteshaltungen und damit des unmittelbaren, realen, täglichen Erlebens sich im Lauf der Zeit verschiebt. Ich weiß noch genau, wie ich vor ca. 15 Jahren zu 100% die unten zuerst geschilderte Geisteshaltung innehatte und die andere Haltung für esoterischen Unfug ohne Realitätsbezug abstempelte. In der Regel sind es schwere Lebenskrisen (so auch bei mir), die einem dann den Mut der Verzweiflung geben, auch mal scheinbar Unsinniges auszuprobieren und dann plötzlich mit Erstaunen zu erleben, dass genauso viel (eigentlich viel mehr) Realität in der anderen Geisteshaltung steckt.

 

Aspekte der Unzufriedenheit (--> Unglücklichsein (trotz Wohlstand und Sonnenschein) --> Krankheit, Leiden, Schicksal):

  • Es gibt harte Fakten, da kann man nichts machen. Schau Dir nur die Nachrichten an, was in der Welt alles los ist! Ich kann an den Umständen nichts ändern, mein Einfluss auf die Welt ist doch minimal.
  • Ich könnte der glücklichste Mensch sein, wenn nur die Umstände etwas anders wären und Menschen um mich herum (der Chef, der Kollege, der Partner) sich ein wenig anders verhalten würden. Ich versuche nach Kräften, die Umstände und die Menschen zu ändern, aber leider nur mit mäßigem Erfolg. Somit bleibt mir außer in kurzen Momenten dauerhaftes Glück leider verwehrt. Das Leben ist eben hart!
  • Aber ich brauche mich wirklich nicht beklagen, vielen geht es deutlich schlechter als mir. Man muss dankbar sein für das, was man hat!
  • Mehr haben ist besser als weniger, billiger ist besser als teurer, stärker besser als schwächer, schneller besser als langsamer, größer besser als kleiner.
  • Der äußere Eindruck zählt.
  • Ich habe leider wenig Zeit und habe viel zu tun. Aber das geht allen so. Heutzutage ist Multitasking gefragt.
  • In der knappen Freizeit versuche ich möglichst viel Schönes zu erleben zum Ausgleich. Man gönnt sich ja sonst nichts. Ein wenig Zerstreuung zur Entspannung (z.B. ein guter Film oder ein schöner Urlaub) ist das Mindeste, was man sich Gutes tun kann.
  • Ich bin ein Körperwesen mit etwas Geist (falls es so was gibt, aber das ist Sache der Religion, das kann man glauben oder nicht, beweisen kann man es nicht).
    --> Das Leben ist kurz, genießen wir es so lange es noch geht!
    --> Ich bin bedroht von Krankheit, Arbeitsplatzverlust, persönlichen und politischen Krisen.
    --> Ich befinde mich in Konkurrenz mit anderen, die das Gleiche wollen wie ich und um etwas, das nicht unbegrenzt vorhanden ist (Ressourcen wie Geld, Essen, Bildung, Arbeit, Lebensraum, Erholungsraum, Besitz, Status, Karriere, Zeit, Arbeit). Wenn ich es nicht bekomme, bekommt es ein anderer. Was ein anderer hat, kann ich nicht haben. Lieber ich als der andere! (“Oh, so sollte ich nicht denken… - Wenn ich so handele, bekomme ich einerseits ein bisschen ein schlechtes Gewissen und habe andererseits zugleich ein gewisses Triumphgefühl des Siegers. Schau Dir doch die Erfolgreichen an: Wer rücksichtslos ist, gewinnt! Die Welt ist eben ungerecht.”)
  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Man bekommt nichts geschenkt. Hochmut kommt vor dem Fall. Wenn jeder nur das machen würde, was ihm Spaß macht - wo kämen wir da hin !?
  • Selbstliebe ist egoistisch. Nimm Dich nicht so wichtig!
  • Der Geist ("die Gedanken") ist woanders als der Körper.
    --> räumlich und thematisch: Der Körper sitzt z.B. gemütlich in einem sicheren Heim am Sofa, während der Geist mit Kriegswirren, politischen Krisen, möglicherweise drohenden Gefahren oder einem zur Unterhaltung gespielten Mord beschäftigt ist. Oder ich gehe am Wochenende mit meinem Partner in einer schönen Gegend zur Erholung spazieren, spreche mit ihm aber über die Probleme im Büro (“Wann und mit wem soll ich das denn sonst tun?!”).
    --> zeitlich: Ich denke nach über Probleme in der Vergangenheit und wie ich mich in Zukunft verhalten soll, damit die negativen Erfahrungen sich nicht wiederholen. Ich denke über mögliche Probleme in der Zukunft nach und wie ich sie am besten vermeiden kann. Eine Lösung ist nicht leicht zu finden, vor allem weil es so viel Störfeuer gibt von Unwägbarkeiten, Zufällen und Schicksalsschlägen und anderen Menschen, die nicht das gleiche wollen wie ich (oder gerade weil sie das Gleiche anstreben und daher zu mir in Konkurrenz stehen!). Ich mache mir Sorgen.
  • Ich brauche irgendwie Sicherheit und nehme dafür Einschränkungen meiner Freiheit in Kauf. Wer soll denn mein Haus/Auto bezahlen und die Familie ernähren, wenn ich arbeitslos werde? Ich kann froh sein, wenn ich überhaupt Arbeit habe heutzutage! Wenn ich jeden Tag darüber nachdenken würde, ob ich gerade Lust darauf habe, was ich da tue...?? Man muss eben Opfer bringen, wenn man etwas erreichen will.
  • Die Gegenwart ist für mich leider nicht optimal (die Vergangenheit noch weniger), aber morgen soll es besser werden! Ich arbeite daran.
  • Leider enthält meine Vergangenheit Dinge, die mich belasten. Das wäre besser nicht passiert, aber ich kann an der Vergangenheit nichts ändern. Sie ist, wie sie ist - leider.
  • Es gibt so viel Negatives in dieser Welt, so viel sinnloses Leiden. Warum? Da nicht hinzuschauen würde heißen, der Realität nicht ins Auge zu blicken. Und wer Schuld hat daran, muss seiner verdienten Strafe zugeführt werden.
  • Über das, was gut läuft, brauche ich mir keine Gedanken mehr zu machen - da passt ja alles. Ich bin mehr als ausreichend damit beschäftigt, mich der Probleme anzunehmen und Lösungen zu suchen.
  • Krankheiten bzw. Krankheitserreger müssen bekämpft werden; sie sind eine Fehlfunktion bzw. Bedrohung des Körpers, die korrigiert werden muss.


Aspekte der Zufriedenheit (--> Glücklichsein (auch bei Mangelsituationen und Regenwetter) --> Gesundheit, Fülle, innerer Frieden, Harmonie mit dem Lebensfluss):

  • Bedingungslose Selbstliebe ist die Basis von allem. Daher übe ich es laufend und heile, was dem in mir entgegensteht.
  • Ich mache bewusst weniger pro Tag, das aber intensiv und mit Liebe. Unter dem Strich habe ich dadurch gewonnen, denn eine bewusste Beschränkung auf das Wesentliche nährt meine Seele und das macht mich zufrieden und ruhig.
  • Weniger ist dann mehr, wenn ich das Wenige bewusst auskoste und wertschätze, was wiederum eine gewisse Zeit, Ruhe und Konzentration benötigt. Ich bin dankbar, auch für scheinbar alltägliche Dinge und Kleinigkeiten, schon weil diese Dankbarkeit und Achtsamkeit mir selbst zu Gute kommt und meine Schwingung und Resonanz verbessert (auf was ich meinen Fokus richte, das verstärkt sich im Lauf der Zeit für mich).
  • Ich nehme mir für das, was ich gerade tue, ausreichend Zeit, damit ich es mit Genuss / Freude / Bewusstheit tun kann. Das gilt selbst für die profansten Alltagssachen. Ich mache nichts nebenbei oder automatisch. Ich kann alles zu meinem Besten nutzen, die Zeit ist sowieso schon aufgewendet, aber ob ich sie auch wirklich für mich nutze, liegt an mir.
  • Ich weiß, dass nur im jetzigen Moment mein Kraftpunkt liegt. Ich kann alles nur im Hier und Jetzt genießen, verändern, wahrnehmen. Vergangenheit und Zukunft sind lediglich Konzepte im Kopf. Daher fokussiere ich mein Bewusstsein auf den aktuellen Moment und hole es immer wieder zurück, wenn es in Vergangenheit oder  Zukunft abschweifen möchte. Ich weiß, wie subtil und zugleich mächtig wirksam mein schöpferischer Geist ist, daher lasse ich ihn nicht beliebig hin und her schweifen. Ein mächtiges Werkzeug gebraucht man mit Bedacht; mit zunehmender Sorgfalt und Übung im Umgang damit, erkenne ich seine weitreichende Wirkung jenseits von Zeit und Raum bis hin zur Heilung der Vergangenheit und damit der Ebnung für eine glückvolle Zukunft.
  • Ich erlebe, dass der Geist die Materie steuert, nicht umgekehrt. Auf was ich längere Zeit meinen Fokus richte, das verstärkt sich unweigerlich und nimmt mit der Zeit immer mehr Raum in meinem Leben ein. Daher wähle ich mit Bedacht und konzentriere mich auf (Er-)Lösungen und Heilung statt auf Probleme und Krankheiten. Ich erlebe, wie dadurch mein Leben immer erlöster wird und Probleme immer weniger Raum einnehmen, zuletzt ihre schmerzliche Wirkung auf mich immer mehr abnimmt, da ich sie mit etwas Übung und Willen als herausfordernde Wachstumsimpulse wahrnehmen kann und mit einigem zeitlichen Abstand sogar als im richtigen (nicht unbedingt im gewünschten!) Moment auftretende Unterweisungen und Lernhilfen erkenne.
  • Ich verstehe und erlebe mich als ein ewiges, geistiges Wesen, das vorübergehend in einem Körper wohnt. Daraus ergeben sich in vielen Aspekten dem "Normalen" (= Häufigen) genau entgegengesetzte Schlussfolgerungen und Handlungen.
  • Daraus erwächst mir der Mut, meine persönliche Wahrheit zu leben und ein Original zu werden. Plötzlich kann ich der Welt etwas geben, was nur ich zu geben in der Lage bin - wenn ich so werde wie ich eigentlich gedacht bin und wo der Ruf meines Herzens (nicht die Stimme meines Verstandes) mich hinführt. Ich lausche der leisen inneren Stimme, was immer wieder der Stille und des Innehaltens bedarf. Ich folge meiner Intuition, auch wenn ich es nicht rational begründen kann. Je mehr ich mich auf diesen Weg traue, umso merke ich, dass ich von einer höheren Weisheit geführt werde, von der ich ein untrennbarer Teil bin.
  • Ich erlebe immer öfter, dass ich nicht selbst am besten weiß, was für mich gut ist. Dafür fehlt mir innerhalb der Körperhülle der Überblick über das sinnvoll gewebte Gewebe des Lebens mit all seinen Verknüpfungen und Interaktionen. Wir sind schließlich alle auf geistiger Ebene miteinander verbunden und nichts geschieht zufällig, alles hat seinen Sinn. Daher verzichte ich auf das (Vor-)Urteilen, unterscheide nicht mehr zwischen erwünschten und unerwünschten Ergebnissen, nehme an was auch immer kommt und lasse mich führen vom Moment. Erst hinterher (vielleicht sogar erst Jahre später) erkenne ich jeweils, wie sich alles höchst sinnvoll und zielgerichtet ent-wickelt und ent-faltet hat, wie selbst scheinbare "zufällige", auch "hinderliche" oder "negative" Erlebnisse zu meinem geistigen Wachstum beigetragen haben und es mir heute besser geht denn je.
  • Daher verzichte ich auf den Widerstand gegen im ersten Moment unerwünschte oder schmerzhafte Entwicklungen. Ich weiß und erlebe in zunehmendem Maße meiner spirituellen Praxis, dass Schmerz und Leiden nur ein Maß für meinen inneren Widerstand und meine Fehlannahmen über die tatsächlich wirkenden Spielregeln des Lebens sind. Somit habe ich einen wertvollen Gradmesser und Richtungsweiser für meine geistige Ent-wicklung. Es ist wie Topfschlagen mit verbundenen Augen: "kalt - wärmer - heiß - kälter…" Ich kann ausprobieren und durch das stete Feedback des Universums lernen, allmählich in friedliche und schöne Gefilde des Lebens zu kommen.
  • Ich erkenne, dass das, was ich für wertvolles Allgemeinwissen und meine Lebenserfahrung gehalten habe, mich nicht zu Glück, Gesundheit und innerem Frieden gebracht hat. Ich bin daher bereit, ganz neu und ganz anders noch einmal zu lernen und meine Denkgewohnheiten / Überzeugungen aufzugeben, um Raum für ganz neue und ganz andere Erfahrungen zu schaffen, auch wenn dies im ersten Moment Angst macht, weil ich die Kontrolle aufgebe. Ich wähle Lebendigkeit statt Sicherheit und erfahre immer mehr mühelose, ungeplante glückliche Fügungen, von denen alle Seiten profitieren, nicht nur ich alleine. Somit gibt es keine Konkurrenz mehr, denn ich teile meine innere Fülle mit anderen und alle haben mehr, nicht nur einzelne.
  • Ich weiß, dass meine (Um-)Welt auf meine geistige, schöpferische Resonanz reagiert und alles, was ich erlebe, auch wirklich mit mir und meinen innersten Überzeugungen und ggf. unbewussten Glaubenssätzen zu tun hat. Es gibt nichts Zufälliges, Unverdientes, Ungerechtes, ggf. aber durchaus Geschehnisse, die vom Ursprung und ihrer Weiterentwicklung über mein derzeitiges Körperleben hinausreichen oder von Gemeinschaftsfeldern (z.B. eines Familienschicksals) herstammen. Dennoch berührt mich nichts, mit dem ich nicht in irgendeiner Weise doch zu tun hätte. Es liegt an mir, verstehen zu wollen, was es mir sagen will, was die Entwicklungsaufgabe ist, die mir gestellt wird. Dafür bin ich hier. Und ich übernehme die Verantwortung für mein Schicksal, somit komme ich in die Macht, es zu ändern. Das Problem kann nur der lösen, der es hat (und nicht der, der es "verursacht"). Ich verzichte auf die Opfer-Rolle, denn die einzige Stellschraube im ganzen Universum, an der ich wirklich drehen kann, bin ich selbst und meine (für) wahr-Nehmung.
  • Krankheit ist die laute Sprache meiner Seele, wenn ich vorher nicht auf meine leise innere Stimme gehört habe; sie hat somit einen Sinn und eine wertvolle Botschaft an mich. Ich will diese Botschaft verstehen und - auch wenn sie mir unangenehme Wahrheiten enthält - nicht zum Schweigen bringen. In dem Maß, wie ich die innere Entwicklungsaufgaben erlöse, erlebe ich das Verschwinden der Körpersymptome - Selbstheilung im besten Sinne. Bei Rückfall in alte Muster kehren die alten Körpersymptome wieder - so erlebe ich zweifelsfrei den Zusammenhang. Krankheitserreger sind nicht die Ursache sondern nur der Auslöser einer Krankheit. Somit genieße ich mit zunehmender Bearbeitung der dahinterliegenden Aufgaben immer mehr Gesundheit, ohne die Wiederholung alter Muster. Ich nehme schon kleine Hinweise für wahr und wichtig (z.B. wenn ich die Nase voll habe oder jemand wieder mal richtig die Meinung husten möchte), um größere und deutlichere Hinweise gar nicht erst not-wendig (die Not wendend) zu machen.
  • Ich bin bereit, mein Leben und mein Denken zu ändern, da mir die Chancen wichtiger sind als die Risiken und ich dazu bereit bin, Vertrauen in den Fluss des Lebens zu haben. Das heißt, ich bin auch dazu bereit, eigene Überzeugungen, Umstände, Personen und Dinge los zu lassen, auch wenn sie mir in dem Moment noch wichtig und wertvoll erscheinen und ihr Verlust mich vorübergehend schmerzt - weil ich mit einigem zeitlichen Abstand erkennen werde, zu welchen neuen, ungeahnten Ufern mich dieses Loslassen geführt hat, dass dieser scheinbare Verlust ein Gewinn war.

 

Vielleicht merkst Du beim Lesen, welche unterschiedliche Schwingungsqualität diese beiden konträren Standpunkte haben. Genau diese Schwingungsqualität beeinflusst Dein (Er-)Leben, ob Du willst oder nicht, ob Du es wahr-haben willst oder nicht. Die universellen Gesetze wie Polarität und Resonanz wirken, ob wir an sie glauben oder nicht. Wir alle wirken im Rahmen dieser Gesetze, die Frage ist nur ob unbewusst oder bewusst, ob gegen oder mit dem Fluss des Lebens. Dieser kleine Unterschied hat immense Auswirkungen. Ausprobieren lohnt.


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